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ERG-Iserlohn - News
 

26. Januar 2012

 

 

 

 

1. ERGI-Tag lockt mit Juxturnier

Der Boom beim heimischen Rollhockey-Bundesligisten hält an, die Erfolge der Herren - und seit Herbst auch - der Damen in den jeweiligen Meisterschaftsrunden haben den Iserlohnern in den letzten Jahren einen großen Mitgliederzuwachs beschert. „Es gibt viele neue Gesichter im Verein“, freut sich Clubchef Ralf Henke über den Zuspruch, stellte allerdings auch fest, dass ihm viele der „Neulinge“ noch nicht ausreichend genug bekannt sind.

„Dem wollen wir nun auf die Sprünge helfen!“ Gesagt, getan: Der erste ERGI-Tag am kommenden Sonntag (29. Januar) steht ganz unter dem Motto „Der Verein lernt sich kennen“. Von der u11 bis hin zu den Altherren sind in dieser Saison immerhin acht Teams mit gut 100 Aktiven in den diversen Ligen aktiv. „So gut waren wir sportlich noch nie aufgestellt“, merkt Henke mit gewissem Stolz an.

Damit die vielen Spiele und Spieltage reibungslos ablaufen, ist zudem noch ein kleines Heer an freiwilligen Helfern im Einsatz, die vom Fahrdienst für den Nachwuchs bis hin zum Videomitschnitt der Bundesliga-Spiele so ziemlich jede erdenkliche Aufgabe erfüllen. „Für die alle soll diese Veranstaltung auch ein dickes Danke-Schön für ihren Einsatz sein“, hat der 1. ERGI-Tag für die Vereinsführung noch eine zweite Bedeutung.

Um 11 Uhr öffnen die Pforten der neuen Hembergsporthalle jedoch nicht nur für die Mitglieder, auch alle anderen Rollhockey-Interessierten sind herzlich willkommen, um die ERGI einmal von einer völlig anderen Seite kennen zu lernen. Und es gibt natürlich auch einiges zu sehen, denn die Spieler und Spielerinnen werden zu einem Jux-Turnier antreten. „Und damit Chancengleichheit besteht, werden wird die Jungs und Mädels kräftig durchmischen“, so Henke, der mit dieser Idee den Unterhaltungswert seiner Sportart in den Vordergrund stellen möchte. Und sicherlich bietet sich auch die Chance für jeden Interessierten, sich einmal selbst mit Rollschuh und Schläger zu versuchen...

ERG Iserlohn – Pressestelle

       
 

12. Dezember 2011

Hier der Link zum Original

 

 

BiTSnews interviewte ERGI-Trainer Marc Berenbeck

„Rollhockey muss sich nicht hinter Eishockey verstecken“

Iserlohn. Rollhockey ist ein Sport, von dem man bisher eher wenig gehört oder gelesen hat. Dabei hat gerade Iserlohn eine junge, erfolgreiche Mannschaft zu bieten, die sich auch dank ihres Trainers Marc Berenbeck an der Spitze der ersten Bundesliga befindet.

Erst seit Mai 2011 trainiert der 35-Jährige die Truppe aus dem Sauerland und kann bereits sichtbare Erfolge vorweisen: Momentan steht seine Mannschaft, die ERG Iserlohn, in der ersten Bundesliga auf Platz 1. Außerdem trainiert der gebürtige Wuppertaler seit Februar 2010 die U20 Nationalmannschaft. Im Interview mit BiTSnews spricht der Sportbegeisterte über den Rollhockeysport, seine Teams und die Jugendarbeit.

BiTSnews: Herr Berenbeck, nicht jeder kann sich etwas unter Rollhockey vorstellen. Wie würden Sie den Sport beschreiben?

Marc Berenbeck: In erster Linie zeichnet sich der Sport durch Technik und Schnelligkeit aus. Er ist nicht so körperbetont wie Eishockey, Rollhockey muss sich jedoch keinesfalls hinter Eishockey verstecken. Beim Rollhockey sieht man einstudierte Spielzüge sofort. Durch die feine Schlägertechnik sind Spielzüge auch für einen Laien gut erkennbar.

BiTSnews: Worin unterscheidet sich der Sport vom normalen Hockey oder Inline-Hockey?

Berenbeck: Zum einen spielen wir mit gewöhnlichen Rollschuhen, nicht mit Inlineskates. Ein wichtiger Unterschied ist zudem die Ausrüstung. Die Spieler tragen Knieschützer und einen Unterleibsschutz, der Torwart zusätzlich einen Brustschutz und einen Helm. Er ist nicht ganz so dick eingepackt wie ein Eishockeytorwart, aber trotzdem gut geschützt. Es dürfen beim Rollhockey außerdem beide Seiten des Schlägers benutzt werden und der Ball ist leichter als beim normalen Hockey.

BiTSnews: Wie bekannt ist Rollhockey ihrer Meinung nach in Iserlohn?

Berenbeck: Ich wurde letztens erst in Iserlohn auf Rollhockey angesprochen. Nordrhein-Westfalen hat drei Hochburgen dieses Sports. In Duisburg (im Ruhrgebiet) ist der Sport bereits sehr bekannt, in Wuppertal ist Rollhockey eine der führenden Sportarten und auch im Sauerland gewinnt der Sport immer mehr an Aufmerksamkeit. 

BiTSnews: Sie trainieren die Mannschaft erst seit Mai. Wie kam es dazu?

Berenbeck: Bis vor anderthalb Jahren war ich selbst noch aktiver Spieler. Danach wurde mir angeboten, die U20 Nationalmannschaft zu trainieren; das mache ich auch. Im Mai wollte ich die Iserlohner Truppe eigentlich nur für sechs Wochen übernehmen, da ich neben meinem anderen Trainerjob hauptberuflich in einer Unternehmensberatung tätig bin. Die Mannschaft hat jedoch so viel Potential und hat mich so begeistert, dass ich erst einmal auf ein Jahr verlängert habe.

BiTSnews: Was genau hat Ihnen in Iserlohn so gut gefallen?

Berenbeck: Iserlohn unterstützt den Sport ungemein. Die neue Basketball- und Rollhockey-Halle am Hemberg ist meiner Meinung nach eine der schönsten und modernsten in ganz Deutschland. Es sind viele junge Talente in dem Team und es ist besonders wichtig, die eigene Jugend zu fördern und in die Mannschaft zu integrieren.

BiTSnews: Sie trainieren auch noch die U20 Nationalmannschaft. Wie vereinen Sie Ihre drei Jobs mit Familie und Freizeit?

Berenbeck: Ich wohne in Wuppertal, arbeite in Düsseldorf in einer Unternehmensberatung, trainiere in Iserlohn die ERG und muss dann periodenweise mit der Nationalmannschaft arbeiten. Aufgrund dieser Belastung wollte ich zu Anfang den Job in Iserlohn nur für sechs Wochen ausüben. Das Training mit der Nationalmannschaft beginnt zwei Monate vor einer Meisterschaft immer am Wochenende. Da geht natürlich die Freizeit flöten, aber das klappt alles. Ich kann die drei Jobs gut vereinen.

BiTSnews: Zum Abschluss: Was sind Ihre langfristigen sportlichen Ziele mit Ihren beiden Mannschaften?

Berenbeck: Mit der U20 möchte ich mich langfristig unter den Top 4 Nationen in Europa und auch weltweit etablieren. Mit den Iserlohnern habe ich das Ziel, die Jugendspieler in die 1. Mannschaft zu integrieren. Wir wollen eine einheitliche Mannschaft aufbauen und die Jugendarbeit fördern. 

Von Nathalie Kirsch

ERG Iserlohn – Pressestelle

       
 

3. Dezember 2011

 

 

 

 

BiTS-Studenten informierten sich über die ERG Iserlohn

Wie schafft es ein so kleiner Verein wie die ERG Iserlohn so erfolgreich zu sein und sogar international für Furore zu sorgen? Antworten auf diese und weitere Fragen wünschten sich zehn Sport- und Eventmanagement-Student(inn)en der Privatuniversität BiTS am Seilersee - und statteten dem Iserlohner Rollhockey-Bundesligisten und Euroliga-Teilnehmer einen Besuch ab.

Um den jungen Menschen nicht nur in grauer Theorie etwas über ihren Verein und Sport nahe zu bringen, lud Ralf Henke, 1. Vorsitzender der ERG Iserlohn, die angehenden Akademiker zusammen mit ihrem Dozenten Dr. Thorben Winter kurzerhand zu einem Besuch in der neuen Hemberghalle ein. Im Vorfeld der Bundesligapartie gegen den Valkenswaardse RC stellte sich der Clubchef dann zusammen mit PR- und Organisationwart Tim Graumann den neugierigen Fragen und gaben einen detaillierten Einblick in die tägliche Vereinsarbeit.

„Es ist schon beachtlich, mit wie kleiner Personalausstattung hier alles am Laufen gehalten wird“, zeigte sich Dr. Winter beeindruckt von den Schilderungen über die zu stemmenden Aufgaben in Bundesliga oder Euroliga. Und die Student(inn)en, die allesamt erstmals mit dem Rollhockey konfrontiert wurden, waren überrascht, dass ihnen in dieser Sportart auch bekannte Namen wie FC Barcelona, FC Porto, Benfica Lissabon oder - in Deutschland - TSV 1860 München genannt wurden.

„Und wie groß ist das Leistungsgefälle zu den südeuropäischen Profis“, waren die Besucher, die sich überwiegend auch das anschließende Spiel ansahen, nicht nur an den organisatorischen Ausführungen interessiert, sondern interessierten sich auch schnell für die sportliche Situation des erfolgreichsten heimischen Clubs. „Alles in allem war es ein wirklich interessanter Nachmittag, der uns einige neue Perspektiven eröffnet hat“, bilanzierte Dr. Winter letztlich die Visite am Hemberg - und wünscht sich, auch in Zukunft mit der ERGI weiter in Kontakt zu bleiben.

ERG Iserlohn – Pressestelle

       
 

20. November 2011

 

 

 

 

3. Platz für ERGI-Legenden bei Hammer Traditionsturnier

Rollhockey in Hamm wird derzeit hauptsächlich mit Germania Herringen in Verbindung gebracht. Aber auch der Hammer SV pflegt noch einen Rollsportsparte, die sich einmal im Jahr mit dem Lutz-Obens-Gedächtnispokal in Erinnerung ruft. In diesem Jahr waren auch die Oldies der ERGI mit am Start der zweitägigen Veranstaltung und kehrten mit der Bronzemedaille zurück in die Waldstadt.

Internationales Flair erhielt das Turnier durch die Teilnahme des belgischen Altmeisters Kurink HC, daneben waren noch der Zweitligist TSG Darmstadt sowie die Süd-Regionalligisten RSV Mainspitze und ESV Ansbach vertreten. Altherrenmannschaften stellten neben den Iserlohnern noch Gastgeber Hammer SV und der REV Heilbronn ab.

Für die Iserlohner, die sich mit U20-Akteur Sören Girschewski ein wenig verjüngt hatten, fiel der Startschuss mit dem Vergleich gegen die befreundeten Heilbronner von denen man sich letztlich auch schiedlich-friedlich mit einem 1:1-Remis trennte. Den Treffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung hatte der ERGI-Youngster markiert. Die zweite Begegnung gegen Mainspitze nutzten die Waldstädter dann, um so richtig auf Betriebstemperatur zu kommen: Sören Girschewski (3), Stefan Scheller, Jose Aleixo (je 2), Carsten Reymann und Peter Paas schossen ein klares 9:1 heraus.

Es folgte der deutsch-belgische Vergleich: Frank Klingspor traf früh zum 1:0, doch zur Hälfte des ersten Durchgangs hatte Kurink den Spielstand zum 1:2 gedreht, um dann unmittelbar nach der Pause auf 3:1 zu erhöhen. Stefan Schellers Anschlusstor weckte noch einmal Hoffungen auf ein Remis, die aber kurz vor Ende mit dem 2:4 begraben werden mussten. Den Frust über diese Niederlage bekam dann zum Abschluss des ersten Tages Gastgeber HSV zu spüren, der nach Treffern von Sören Girschewski (3) und Peter Paas (2) mit 5:0 in die Betten geschickt wurde.

In den zweiten Tag starten die Waldstädter ebenfalls zu Null, Jose Aleixo (2), Stefan Scheller und Peter Paas distanzierten den ESV Ansbach mit 4:0 und festigten damit ihren dritten Platz in der Tabelle. Als dann aber in der Folge Darmstadt die noch ungeschlagenen Belgier mit 5:2 bezwang, war sogar wieder der Turniersieg greifbar - und dazu kam es zu einem echten Show-down mit dem Südhessen, der an Spannung nichts zu wünschen übrig ließ. Nach torloser erster Halbzeit legte die TSG schließlich vor, doch Stefan Scheller konnte kurz darauf bereite wieder ausgleichen. letztlich gab die bessere Kondition der deutlich jüngeren Darmstädter (Schnitt von knapp 20 Jahren) den Ausschlag, im Endspurt zogen sie noch auf 3:1 davon.

ERGI-Legenden: Martin Sittler, Thomas Weber; Peter Paas (4), Carsten Reymann (1), Jose Aleixo (4), Frank Klingspor (1), Stefan Scheller (5), Sören Girschewski (7).

ERG Iserlohn – Pressestelle

       
 

31. August 2011

Das Video zu den Ferienspielen

 

 

 

26 Kinder erprobten am Hemberg das Rollhockey-Spielen

Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Iserlohn bot die ERGI an den vergangenen beiden Tagen interessierten Kindern die Möglichkeit, einmal etwas Rollhockey-Luft zu schnuppern. Immerhin 26 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren folgten der Einladung des deutschen Pokalsiegers an den Hemberg.

„Mit einer solchen Resonanz haben wir gar nicht gerechnet“, freute sich Ralf Henke, einer so großen Anzahl an jungen Sportlern einmal einen Einblick in den Rollhockey-Sport geben zu können: „Es zeigt uns eindeutig, dass der hiesige Nachwuchs uns durchaus auf dem Schirm hat.“ Zumal die teilnehmenden Kinder, die von den ERGI-Youngstern Lukas Kost, Kai Milewski und Timon Henke erstklassig betreut wurden, sich wirklich begeistert zeigten.


Beim Anlegen der Kluft musste das ERGI-Trainer-Trio noch mit helfenden Händen zur Seite stehen.

„Wenn man bedenkt, dass die meisten Kids vorher noch nie auf Rollschuhen standen oder einen Hockeyschläger in der Hand hatten, haben die sich allesamt sehr geschickt angestellt“, lobte Timon Henke die jungen Probanden, die Montag und Dienstag jeweils zwischen zehn und 16 Uhr unter seinen Fittichen standen.




Noch nicht ganz so sicher auf den Beinen, aber mit dem Ehrgeiz der ganz Großen gingen die Kinder im
Alter zwischen 6 und 14 Jahren an den beiden Schnuppertagen zur Sache - und überraschten ihre Bundesliga
erfahrenen Trainer mit schnellen Fortschritten. (Fotos: Tim Graumann)

Nach einer kurzen Einweisung in die Handhabung der Ausrüstung wurden dabei zunächst Laufübungen durchgeführt, um dann nach gut 90 Minuten auch zu Schläger und Ball zu greifen. „Unglaublich, wie schnell die laufsicher waren und dann hier regelrecht durch die Halle gefegt sind“, war das Trainer-Trio übereinstimmend baff, welch große Fortschritte die Rollhockey-Neulinge innerhalb kürzester Zeit machten. „Selbst ins Tor haben sich sofort einige gewagt!“ Und so konnten beide Tage sogar mit einem richtigen kleinen Spielchen abgeschlossen werden.

Für den Clubchef Ralf Henke blieb letztlich nur noch festzustellen: „Auf diesen großen Erfolg werden wir jetzt natürlich aufbauen, eine Wiederholung der Aktion steht für uns schon fest.“ Ob auch einige Kinder tatsächlich auf diesem Weg zur ERGI gefunden haben, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn der Trainingsbetrieb der Jugendabteilung wieder beginnt.

ERG Iserlohn – Pressestelle

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